Security by Design heißt: Sicherheit wird beim Entwurf eines Systems mitgeplant und nicht erst nach dem Go-live nachgerüstet. Bei dynabase ist das keine Zusatzleistung, sondern Teil jedes Projekts, egal ob wir einen KI-Agenten bauen, eine Schnittstelle anbinden oder eine Cloud-Infrastruktur aufsetzen. Hier zeigen wir, welche Fragen wir dabei klären und wie die Umsetzung konkret aussieht.
Wer Sicherheitsfragen erst am Ende stellt, findet Lücken, die schon in der Architektur stecken. Ein Service, der am Anfang aus Bequemlichkeit Admin-Rechte bekommen hat, lässt sich später nur mit Aufwand wieder einschränken. Deshalb klären wir früh: Wer greift auf welche Daten zu? Welche Systeme sprechen miteinander? Wo liegen Passwörter und Schlüssel?
Drei Grundsätze helfen dabei:
Security by Design ist kein Zertifikat und keine einmalige Checkliste. Es ist eine Arbeitsweise, die sich durch Konzeption, Entwicklung und Betrieb zieht.
Ein KI-Agent beantwortet nicht nur Fragen. Er ruft Daten ab, nutzt Schnittstellen und löst Aktionen in anderen Systemen aus. Damit wird die wichtigste Sicherheitsfrage: Was darf der Agent tun, und was nicht?
Wir betreiben selbst mehrere KI-Agenten im Arbeitsalltag und haben viel Zeit investiert, sie sicher zu betreiben. Die größte Angriffsfläche ist dabei fast immer das Tooling, also alles, was ein Agent tatsächlich ausführen kann. Deshalb achten wir auf:
Bei der KI-Sicherheit gilt dasselbe wie bei jeder anderen Software: Ein Agent ist nur so sicher wie die Rechte, die man ihm gibt. Mehr dazu, wie wir Agenten bauen: KI-Agenten Entwicklung.
Bei jeder Schnittstelle stellen wir zwei Fragen. Erstens: Wer bist du? Das ist die Authentifizierung, etwa über Tokens nach dem OAuth2-Standard. Zweitens: Was darfst du? Das ist die Autorisierung, und sie wird im Berechtigungskonzept festgelegt.
Ein Berechtigungskonzept legt fest, welche Rolle welche Daten lesen, ändern oder löschen darf. Ein Beispiel: Ein KI-Agent, der für den Vertrieb Lagerbestände abfragt, braucht Lesezugriff auf den Bestand. Bestellungen ändern oder Kundendaten einsehen muss er nicht, also bekommt er diese Rechte auch nicht.
In der Praxis heißt das für uns:
Mehr zu Schnittstellen und Systemintegration: Individuelle Softwareentwicklung.
In der Infrastruktur geht es um dieselbe Frage auf einer anderen Ebene: Welche Services dürfen miteinander kommunizieren, und wie kommen sie an ihre Zugangsdaten? Bei Cloud-Sicherheit denken viele zuerst an den Anbieter. Ein großer Teil hängt aber davon ab, wie das eigene Setup konfiguriert ist.
Mehr dazu: Cloud-Infrastruktur und DevOps.
Nicht jede Lösung läuft komplett in der Cloud. Bei Hortiya verbinden wir eigene Server, Google Cloud und IoT-Geräte für die Gewächshaus-Steuerung. Beim QS-Monitor für Mainzer Netze läuft Kubernetes auf der eigenen Infrastruktur des Kunden. In solchen Setups kommt eine weitere Frage dazu: Wie werden die Standorte sicher verbunden? Wir lösen das zum Beispiel über VPN-Verbindungen, die nur die nötigen Systeme miteinander verbinden.
KI-gesteuerte Gewächshaus-Systeme mit Fleet Management über verteilte Standorte: lokale Steuerung vor Ort, zentrale Intelligenz in der Cloud.
AI | Infrastructure
Datenqualitäts-Monitoring für kritische Betriebsdaten, vollständig On-Premises in der Infrastruktur des Kunden.
Dashboard | Infrastructure
Viele Unternehmen haben eigene Sicherheitsrichtlinien, oft abgeleitet aus Standards wie ISO 27001 oder aus Anforderungen wie NIS2. Diese Vorgaben klären wir zu Projektbeginn und bauen sie in Architektur, Rechtekonzept und Betrieb ein, statt sie am Ende abzuhaken. So erfüllt die Software, die wir bauen, deine Vorgaben von Anfang an.
Security by Design ist bei uns Teil jedes Projekts. Die Fragen sind immer ähnlich: Wer darf was, welche Systeme sprechen miteinander, und wo liegen die Zugangsdaten? Je früher sie beantwortet sind, desto weniger muss später nachgebessert werden.
Dann lass uns in einem kostenlosen Gespräch klären,
worauf es bei dir ankommt.